„Licht? brauche ich nicht“

Posted by admin | Allgemein,Projektionskunst | Montag 12 Oktober 2009 19:40

2008 arbeitete ich an einer anderen Möglichkeit meine Dias zu zeigen. Die Idee dazu kam als ich aufgrund der hell erleuchteten Halle der Ausstellung, diese nicht wie geplant abdunkeln konnte um eine Diaprojektion zu installieren. Um nicht ständig auf ein Projektor angewiesen zu sein und jedes mal nur im Dunkeln meine Motive zu präsentieren .
Ich änderte das Format vom Kleinbilddia in 6×6 cm der Großformatnegative und überlegte wie man es in einem hellen Raum auch als Projektion zeigen könnte. Mir kam der Gedanke der Durchleuchtung der transparenten Negative in einem Bilderrahmen.
Die ersten Prototypen entstanden recht schnell. Ein Bilderrahmen mit einem Batteriefach versehen mit an mehreren Stellen angebrachten LED Lämpchen die man nach Bedarf aus und einschalten kann. Die Perfekte Lösung für ein Dia falls es mal nicht dunkel genug sein sollte. Ein weiterer Vorteil ist auch natürlich die Möglichkeit die sich dann abends anbietet. Ein von innen beleuchteter Bilderrahmen der ein das Motiv durchleuchtet. Völlig unabhängig von der Raumbeleuchtung. Dank der Akkus ist es auch nicht mit einem Kabel an die Steckdose gebunden. Frei nach dem Motto: „Licht? Brauche ich nicht“

Das erste „ausstellungsreife“ Motiv war „Das orangene Universum“ welches sich seit der ersten präsentation im Privatbesitz befindet.

Imaginable City XXI

Posted by admin | Allgemein,Projektionskunst | Donnerstag 1 Oktober 2009 22:35

Imaginable City XXI

Anhand eines Beispiels werde ich heute erklären wie die Bilder entstehen und wie meine Werke in das abendliche Stadtbild sich einbinden könnten.

Erst wird die Location ausgesucht und digital gespeichert

Bei diesem Bild handelt es sich um den Durchgang zur U-bahn am Ebertplatz in Köln. Das graue und glatte Mauerwerk der Wände wird noch durch das kühle, etwas bläuliche Licht der Neonröhren in seiner frostigen Ausstrahlung unterstützt.

Anschliessend werden die passenden Motive ausgesucht. Die Auswahl erfolgt nach mehreren möglichen Kriterien:
Der Thematik der fokussierten Örtlichkeit
Der Farbzusammenstellung der Motive
Der Themenbezogenen Motivzusammenstellung
Der Proportionen der umgestalteten Motive

Die Überlegung bei dieser Collage führte zu dem Entschluss dass man nicht an die Wände etwas projizieren oder anbringen sollte, sondern mit Hilfe der Motive das Licht an sich verändert. Dadurch erhält man einen warmen farbigen Ton der sich an den glatten Wänden weiter ausbreitet. Für die Motiveinarbeitung eigneten sich Naturbilder am besten dafür.

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Architektur, Projektion & Kunst?

Posted by admin | Architektur,Projektionskunst | Freitag 25 September 2009 13:44

Imaginable City XXI, Visionen der Projektionskunst

Die Stadt… Die Stadt  in der Nacht… Die Stadt in der Nacht und Projektionskunst…Vorstellbare Stadt der gegenwärtigen Zeit. Die direkte kalte Raum/Strassen- beleuchtung wird zu meiner Projektionsfläche. Auf diese Weise entsteht eine Digital umgestaltete Silouette einer realen bewohnten Gegend. Eine Stadt bei Nacht wie ich sie mir vorstelle.

Ob es transparente Glasfassaden, beleuchtete Glaselemente, Laternen, oder Schilder. Jedes der Gegenstände wird visuell verändert und gibt das veränderte Licht wieder. Eine warme Stimmung entsteht. Unscheinbare Architektur wird erhellt im neuen Glanz.

Imaginable City XXI existiert im Moment nur in der digitalen Form jedoch soll sie erweitert und publik gemacht werden. In Planung ist eine Ausstellung der Vorschläge und spätere Umsetzung dieser. Jedoch ist der Weg dahin noch sehr lang und schwierig. In einem der nächsten Beiträge wird anhand von Beispielen die Idee etwas anschaulicher vorgestellt.

Projektionskunst mal anders

Posted by admin | Projektionskunst | Montag 21 September 2009 18:33

Guerilla Hauswand Slide Attacke” …

… ist eine andere Art meine Projektionskunst zu betrachten. Ohne den Glanz der üblichen Ausstellungseröffnungsfeiern. Ohne wildes Tamtam. Ohne die Perfektion der Präsentation. In abwechslungsreichen Ambiente.

Mit “Guerilla Hauswand Slide Attacke” sollen nicht nur die langjährigen Fans der Projektionskunst wieder auf ihre Kosten kommen. Ein neues Publikum soll auch eingebunden werden. Menschen die ihre Leidenschaft für Kunst vielleicht noch nicht entdeckt haben bzw. nicht vertieft haben, können auf diese Weise anfangen es zu erleben.

Das Grundgerüst der “Guerilla Hauswand Slide Attacke” besteht aus der Ursprungsmotiven der am Anfang der Jahrtausendwende erschaffenen Sammlung und der Zeit als Faktor X der die Schattenspiele bei jedem Event anders erstrahlen lässt. In seiner heute veränderten Form der Vorführung ist auch genügend Platz für neues. Zu den zahlreichen Diaprojektoren ist nun auch ein Beamer im Einsatz der digitale Projektionen erlaubt. Aus seiner Quelle kommen nicht nur von mir gedrehte Kurzfilme und Musikclips sondern auch die archivierten und gefilmten Erinnerungen an die früheren Projektionen und Ausstellungen.
So gewinnt jede Veranstaltung zusätzlich an Vitalität, Abwechslung und Inhalt.

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