Kurzbilder

Kurzbilder“ – ein Projekt welches wie so viele meiner Projekte langsam entsteht und in laufe der Zeit von einer Eingebung und Idee zu einem Projekt heran wachsen. Man fängt etwas an ohne zu ahnen wohin es führt. Man entdeckt etwas ohne sich darüber im klaren zu sein wofür es gut sein könnte. So ähnlich war es mit den „kurzbildern“ seit über 4 Jahren ist es endlich zu einer präsentierbaren Form herangewachsen. Als eine Idee geboren die kein bestimmtes Ziel verfolgen sollte. Inzwischen hat sich aber auch das Kostrukt des Projekts etwas heraus kristalisiert. Ich werde versuchen zu beschreiben welche Idee, Gedanken und Motivation dahinter stehen.
Als erstes sollte man vielleicht den Begriff „Kurzbilder“ erklären. Als ich damit anfing musste ich an Kurzfilme denken deren grosser Fan ich bin(http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzfilm). In Anlehnung an diese entstand auch der Kunstbegriff „Kurzbild“. Als die Filme der Bilder und doch nicht lang genug um den Namen zu tragen jedoch genau wie Kurzfilme, eine Geschichte erzählend. Ein paar aber oder auch bis zu ein paar Hundert Bilder eines Motivs, teilweise bewegt in einer Reihe ausgelöst, vermittelt dem Betrachter ein bewegtes Bild zu betrachten ohne dabei an eine Filmsequenz zu denken. Als würde man ein drei dimensionales Foto betrachten. Erst bei einem Kurzbild entwickelt der Spruch „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ seine wahre Identität. Die Wahrnehmung der Umgebung und aber auch des Hauptmotivs des Bildes unterliegt einer stätigen Veränderung.
Die ersten Kurzbilder waren damals noch animierte Gifs die man aber nicht optimal präsentieren konnte. Die Entscheidung daraus einen Film zu machen kam erst später. Eins meiner ersten Gifs entstand in meinem Garten. Zwar gibts auch ältere Aufnahmen die sich für ein Kurzbild eignen jedoch entschied ich mich speziell für dieses Motiv als erstes:
Kurzbild

Weitere Kurzbilder folgen

Catlive

“Bastian Wegner, der nicht nur mit elektronischen Tracks die Fans begeistert, komponiert auch Theater- und Filmmusik. Wie auch dieses Stück, welches ursprünglich für „Die Katze auf dem heissen Blechdach“ im Jahr 2007 komponiert wurde. Da man sich aber in laufe der Proben in Bremen auf ein abgeändertes Stück geeinigt hat blieb der Track bis 2009 im Privatarchiv von Bastian Wegner. Er selbst hat eine ganz besondere Beziehung zu dem Track die er in einem kurzen Statement mit den Worten: „unverständliches rumgestotter von Mann und Frau.“ kommentiert hat.

Und genau die zwei Gegenpole gaben den Anreiz dazu nicht nur ein normales Musikvideo zu drehen sondern etwas anderes zu probieren. Die Idee der “Kurzbilder“  zu einem Video zusammen zu fügen. Zwei unterschiedliche Techniken zu verschmelzen. Auf der einen Seite das Standbild einer Spiegelreflexkamera und auf der anderen ein Musikvideo. Die Idee zu diesem Musikvideo entstand schon im Jahr 2008 jedoch mangelte es mir dafür zunächst an der passenden Kulisse. Erst im Januar 2009 bei einem Spaziergang im Rheinauhafen des Kölner Südens kam die Idee so wie die Umsetzung dieser , 2008 Einzelbilder der über 1,6 km langen Tiefgarage zu einer über 3-minütigen Passage zu verschmelzen. Eine Reise unter die Oberfläche, ein Trip in eine fiktive Zukunft, ein Ausflug in eine, durch Metall verzierte, Betonlandschaft führt.

http://www.projektionskunst.de/videos/

Mehr über Bastian Wegner und seine Musik findet man auf http://www.myspace.com/zwangselektronik

Projektion und Klang

Diesmal etwas anderes. Ein hörbarer Beitrag.Es führt zu den Anfängen meiner Projektionen und zugleich zu dem ersten Event in dem ich nur die Diashow präsentiert habe.

Es handelt sich hierbei um ein Beitrag des WDR Funks über einen ganz besonderen Abend an dem ich ebenfalls mit meinen Motiven vertreten war. Die Fotopension (www.fotopension.de) ist eine Galerie die sich speziell mit Fotografie ausseinander setzt. Vier bis fünf mal im Jahr veranstaltet Fotopension die „Open Slide“ Ein Dia Abend an dem jeder seine eigenen Dias bringen und präsentieren darf. Darüber aber in dem angefügten Beitrag mehr. Klicken, hören, träumen und der Phantasie freien Lauf lassen…

Neonlicht_Dia_Show.mp3

„Licht? brauche ich nicht“

2008 arbeitete ich an einer anderen Möglichkeit meine Dias zu zeigen. Die Idee dazu kam als ich aufgrund der hell erleuchteten Halle der Ausstellung, diese nicht wie geplant abdunkeln konnte um eine Diaprojektion zu installieren. Um nicht ständig auf ein Projektor angewiesen zu sein und jedes mal nur im Dunkeln meine Motive zu präsentieren .
Ich änderte das Format vom Kleinbilddia in 6×6 cm der Großformatnegative und überlegte wie man es in einem hellen Raum auch als Projektion zeigen könnte. Mir kam der Gedanke der Durchleuchtung der transparenten Negative in einem Bilderrahmen.
Die ersten Prototypen entstanden recht schnell. Ein Bilderrahmen mit einem Batteriefach versehen mit an mehreren Stellen angebrachten LED Lämpchen die man nach Bedarf aus und einschalten kann. Die Perfekte Lösung für ein Dia falls es mal nicht dunkel genug sein sollte. Ein weiterer Vorteil ist auch natürlich die Möglichkeit die sich dann abends anbietet. Ein von innen beleuchteter Bilderrahmen der ein das Motiv durchleuchtet. Völlig unabhängig von der Raumbeleuchtung. Dank der Akkus ist es auch nicht mit einem Kabel an die Steckdose gebunden. Frei nach dem Motto: „Licht? Brauche ich nicht“

Das erste „ausstellungsreife“ Motiv war „Das orangene Universum“ welches sich seit der ersten präsentation im Privatbesitz befindet.

Imaginable City XXI

Imaginable City XXI

Anhand eines Beispiels werde ich heute erklären wie die Bilder entstehen und wie meine Werke in das abendliche Stadtbild sich einbinden könnten.

Erst wird die Location ausgesucht und digital gespeichert

Bei diesem Bild handelt es sich um den Durchgang zur U-bahn am Ebertplatz in Köln. Das graue und glatte Mauerwerk der Wände wird noch durch das kühle, etwas bläuliche Licht der Neonröhren in seiner frostigen Ausstrahlung unterstützt.

Anschliessend werden die passenden Motive ausgesucht. Die Auswahl erfolgt nach mehreren möglichen Kriterien:
Der Thematik der fokussierten Örtlichkeit
Der Farbzusammenstellung der Motive
Der Themenbezogenen Motivzusammenstellung
Der Proportionen der umgestalteten Motive

Die Überlegung bei dieser Collage führte zu dem Entschluss dass man nicht an die Wände etwas projizieren oder anbringen sollte, sondern mit Hilfe der Motive das Licht an sich verändert. Dadurch erhält man einen warmen farbigen Ton der sich an den glatten Wänden weiter ausbreitet. Für die Motiveinarbeitung eigneten sich Naturbilder am besten dafür.

(weiterlesen…)

Projektionen und jede Menge andere Kunst >>>

Die Vorbereitungen für die Ausstellung in Paderborn laufen langsam an. Die Formate und Motive sind bereits gewählt. Spannend denn man weiß nicht genau ob das alles dort passt . Habe mir den Raum zwar noch nicht angeschaut jedoch eine Computeranimation der Ausstellungsfläche lässt schon erahnen dass es dort bestimmt genug Spielraum, außer der ausgestellten Exponaten, für eine Video- oder sogar Diaprojektionen. Am 23.10.2009 werden die Werke dann transportiert und ich lasse es mir nicht nehmen sie persönlich auf zu hängen und zu präsentieren. Am 24.10 ist es dann so weit. Die Ausstellung der 14 teilnehmenden Künstler des Artclubs wird eröffnet. Das erste grössere gemeinsame Projekt ausserhalb Kölns wird seine Premiere feiern. Projektionskunst im Raum für Kunst


Eröffnung:
24.10.2009 ab 19 Uhr

Zeitraum:
25.10.2009 – 01.11.2009
Di. – Fr.   16 – 18 Uhr
Sa. + So.  15 – 18 Uhr

Ort:
Raum für Kunst
Köttenhagen, Kamp 21
33098 Paderborn

Nächste Seite »
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de

suchnase.de

Hip Hop 123-finder Internet Marketing ratenkauf